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Über mich...

Françoise Terseur

Schon in jungen Jahren betrachtete ich die Welt mit einer gewissen Traurigkeit und Desillusionierung. Die Malerei wurde mein Zufluchtsort, ein Raum der Träume und der Freiheit. Ich brachte mir das Malen autodidaktisch bei, doch ich hatte viele Lehrer, die mir das Sehen lehrten: die Werke, die ich in den Museen und Galerien von Lyon, meiner Heimatstadt, betrachtete, wo ich einen Großteil meiner Freizeit verbrachte.

Mit neunzehn Jahren begegnete ich der Philosophie und erlebte dadurch ein wahres Erwachen. Sie lehrte mich, mich selbst besser kennenzulernen, das Leben zu lieben, anderen zuzuhören und das Licht zu entdecken, das hinter dem Schein verborgen liegt. Durch die Philosophie lernte ich, die Schönheit der Formen, die Sprache der Farben und die Präsenz von etwas Tiefgründigem und Transzendentem in Werken zu betrachten, die aus authentischer Inspiration entstanden sind.

Ich bewundere den Osten und seine schlichte, unprätentiöse Weltsicht zutiefst. Ebenso bewundere ich aber die großen Meister der Klassik, die Schönheit und Ideale durch Kunst auszudrücken wussten.

Ich betrachte mich weiterhin als Lernende, im Bewusstsein, dass künstlerisches Schaffen untrennbar mit innerer Weiterentwicklung verbunden ist. Meisterwerke entstehen nicht nur durch Technik, sondern auch durch die stille Arbeit an uns selbst. Denn letztendlich ist die wichtigste Aufgabe von allen das Leben selbst.

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